Endlich Urlaub – Familienhotel Sardinien

Letzten Sonntag haben wir unsere sieben Sachen genommen, sind ins Taxi Richtung Flughafen aufgebrochen und los ging das Abenteuer. Endlich ist er da! Der ersehnte Urlaub. Für Valentino war alles aufregend. Der Flughafen und die vielen Flugzeuge. Dann der Bus, der uns zum Family Resort Cala Serena gebracht hat. Die neue Umgebung. Alles musste erkundet werden. Für dieses Jahr haben wir eine Art Urlaub gewählt, die wir bisher noch nicht kannten. Das Stichwort dieser Ferien ist “Familienhotel Sardinien”.

Familienhotel Sardinien – Weit weg von dem, was wir als kinderloses Paar machten

Als ich früher Unterkünfte für unseren Urlaub suchte, achtete ich auf das Design, die Lage, Restaurants in der Umgebung. Diesmal wollten wir ein Familienhotel mit Vollpension probieren. Wir haben ein Kleinkind und ein Baby, das noch keine 2 Monate alt ist. Der Gedanke, zwei Wochen lang nicht kochen zu müssen, kein Auto zu fahren und sich um nichts kümmern zu müssen war sehr verlockend.

Also durchforschte ich das Internet nach “Familienhotel Sardinien”. Wir wollten in Italien bleiben, damit die Anreise nicht so weit ist. Keine Frage, Sardinien war da auf Platz 1 der Liste. Wie ich schon in diesem Beitrag erwähnt habe, lieben wir die Insel und in Italien gibt es keinen schöneren Ort für uns, um Badeurlaub zu machen. Normalerweise mieten wir ein Haus und fahren dann in der Gegend herum, besuchen jeden Tag einen anderen Strand und gehen im Hinterland in den verschiedenen “Agriturismo” essen. Dieses Jahr steht der Urlaub aber im Zeichen der Familie mit Kleinkind und Baby.

Auf Empfehlung

Eine Freundin war letztes Jahr in demselbem Hotel, wo wir jetzt sind. Sie war sehr zufrieden und hat es uns empfohlen. Anhand der Bilder der Webseite habe ich schon erkannt, dass es sich um nichts “stylisches” handelt. Der Strand und der Ort an sich, an dem das Resort sich befindet schienen mir aber sehr schön zu sein. Mitten im Grünen gebaut und an einem wunderschönen Sandstrand. Kristallklares Wasser. Traumhaft wie überall auf Sardinien. Es gibt eine Küche, die alles zur Verfügung stellt, um für Kleinkinder und Babys zu kochen. Spielplätze und Sonstiges für Kinder ist alles da. Genau das, wonach wir diesen Sommer suchten.

Eine Kostenfrage

Nach einer ausführlichen Suche mit dem Stichwort “Familienhotel Sardinien” habe ich festgestellt, dass schönere Resorts einfach zu teuer sind. Ganz in der Nähe befindet sich ein traumhaftes Family Hotel. Das Forte Village. Es wurde wohl auch zum besten Resort der Welt gewählt. Zwei Wochen hier können einem aber um die 20.000 Euro kosten. Ist vielleicht ein bisschen zu viel gerade…

Mietet man ein Haus für zwei Wochen, kommt man viel günstiger bei weg. Und man findet sicherlich auch schönere Sachen. Das bedeutet aber auch selber einkaufen, kochen, sauber machen… Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, welche Art Urlaub mir in dieser Phase meines Lebens besser gefällt.

Das schöne Nichts-Tun

Nun sind wir hier und ich genieße es, mal nichts zu tun. Unser Tagesablauf sieht ungefähr so aus: Valentino wird gegen 8 Uhr wach. Dann stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Zum Glück haben wir einen Tisch draußen reserviert. Die Halle, in der das Buffet aufgebaut ist gleicht einer Mensa. Der Gartenbereich ist aber echt schön und perfekt für uns. Dann begeben wir uns so langsam zum hoteleigenen Strand. Valentino ist super neugierig und hat schon jede Ecke inspiziert.

Dieses Jahr spielt er das erste Mal so richtig am Meer. Letztes Jahr war er noch zu klein und hatte ein bisschen Angst vor dem Wasser. Den Sand hat er damals nur in die Hände genommen und wollte ihn essen. Jetzt, ein Jahr später spielt er schon richtig mit Eimer und Schaufel. Wir haben auch schon Muscheln und Boote mit dem Sand geformt. Das Wasser ist ihm immer noch nicht ganz geheuer, aber beim Papa auf dem Arm hat er schon sehr viel Spaß und lacht lauthals beim Planschen.

Das Resort hat übrigens auch einen Mini-Zoo mit einem Strauß, ein paar Ziegen und Esel. Außerdem wird Pony Reiten angeboten. Die Anlage an sich ist sehr grün und inmitten eines riesigen Gartens gebaut. Perfekt für Kinder.

Mittagessen mit YouTube

Gegen Mittag gehen wir in die Kinderküche und machen für Valentino etwas zu essen. Vom Buffet für die Erwachsenen würde er wahrscheinlich nichts essen und die Kinderküche scheint mir auch gesünder zu sein, als das, was dort angeboten wird. Das Thema Essen ist immer noch eine heikle Sache. Momentan klappt es nur mit gutem Zureden, viel Geduld und YouTube. Ja ich weiß, shame on me… Aber bevor mein Kind gar nichts mehr zu sich nimmt, zeige ich ihm lieber ein paar Zeichentrickfilme, um ihm zum essen zu bringen.

Entspannte Mittagspause

Dann ist es Zeit “nanna” zu machen. Mittagsruhe. Das mit dem Schlafen ist hier einfacher, da wir alle zusammen auf dem Ehebett einschlafen. Nachts lagere ich die Kinder einfach um in ihr eigenes Bett. Wir betreiben normalerweise kein Familienbett, da bei uns dann keiner wirklich schläft. Jetzt im Urlaub genieße ich es aber sehr, mit allen zusammen zu kuscheln.

Ganz viel Strand

Am Nachmittag ist wieder Strand angesagt. Vielleicht vorher noch ein bisschen Spielplatz oder dem Papa beim Beach Tennis Tournee zuschauen. Ich liebe es, die Stunden des späten Nachmittags am Strand zu verbringen. Wenn die Sonne schon ganz unten steht und alles in ein rötliches Licht getaucht ist. Es ist nicht mehr so heiß und die Menschen gehen schon alle so langsam. Ich könnte bis zum Sonnenuntergang am Strand sitzen. Ein bisschen früher müssen wir dann aber doch aufbrechen. Sich selbst und zwei Kinder zu duschen und anzuziehen ist nicht ohne.

Der gemütliche Abend

Das Abendessen sieht dann so aus, wie das Mittagessen. Zuerst Valentino. Viel gutes Zureden, YouTube und dann sind wir dran. Außer der Buffet-Form gibt es übrigens auch ein kleines à la carte Restaurant. Man muss allerdings sehr schnell sein und reservieren, sobald es möglich ist. Normalerweise ab 8 Uhr des Vortags. Für heute Abend haben wir es geschafft. Ich bin mal gespannt…

Nach dem Essen spielen wir noch ein wenig auf der Piazza. Dort gibt es viele Stufen, die Valentino hoch und runter läuft, andere Kinder und Musik. Da findet er immer etwas zu tun. Und dann schlafen wir wieder alle zusammen in einem Bett ein. Alessandro meist auf mir drauf.

Familienhotel Sardinien – Die richtige Art Urlaub

Mit Kindern sollte man die richtige Art Urlaub wählen, um auch wirklich erholt wiederzukommen. Letztes Jahr als Valentino 9 Monate alt war, waren wir auch auf Sardinien. Aber im Norden, wo wir schon öfter waren. Wir wollten so viele Orte besichtigen. Zum Beispiel den aller schönsten Strand, den ich jemals gesehen hatte. Wir waren im Vorjahr schon einmal dort. Da hatten wir noch keine Kinder. Cala Luna ist nur per Boot oder zweistündigen Fußmarsch zu erreichen. Wir wollten das Boot nehmen und sind morgens mit dem Auto aufgebrochen. 1,5 Stunden dauerte die Fahrt.

Am Ende war zu viel Wind und keine Boote sind gefahren. Wir sind dann an einem anderen Strand geblieben. Aber irgendwie war es anstrengend. Zu viel Wind für den Kleinen, die lange Autofahrt… Da ist es doch entspannter, an einem Ort zu bleiben, so wie dieses Jahr. Man erholt sich mehr.

Wie verbringt ihr eure Urlaube mit Kindern? Habt ihr Fragen zum Thema Familienhotel Sardinien? Schreibt einen Kommentar.

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