Das Digitale Freundebuch für Mamablogger

Als Newcomer in der “Mamablogger-Szene” bin ich natürlich ganz gespannt, andere Mütter, die über ihr Leben mit Kindern schreiben, kennen zu lernen. Durch einen Facebook-Post von Lila, die auf dem Blog Erdbeerpause von ihren drei Kindern berichtet, habe ich vom digitalen Blogger Freundschaftsbuch erfahren. Dieses Buch wurde von Alex ins Leben gerufen. Auf ihrem Blog Mama steht Kopf ruft sie alle Mamablogger auf, mitzumachen und in einem Beitrag 11 Fragen zu sich und seinem Blog zu beantworten. Wer mitmachen möchte, kann hier den Beitrag lesen.

Eine tolle Idee, um andere Mamablogger kennen zu lernen

Die Idee ist super schön und eine tolle Gelegenheit, mit anderen Mamabloggern in Kontakt zu treten und etwas über ihre Blogs zu erfahren. Vor allem für diejenigen, die an der Blogfamilia in Berlin nicht teilnehmen konnten. Da ich erst im April mit dem Bloggen angefangen habe und zudem im 8. Monat schwanger bin, habe ich dieses Jahr nicht an dem nationalen Blogger-Treffen in Berlin teilnehmen können. Ich habe mir aber fest vorgenommen, im nächsten Jahr dabei zu sein und einige der fleißigen Schreiberinnen persönlich kennen zu lernen.

Nun zu den Fragen und meinen Antworten…

Wie zu Schulzeiten. Eine Kollektion an Fragen zu einem selbst beziehungsweise zum Blog, die anderen einen Einblick darüber geben, wer man ist und wofür sein Blog steht.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

In meiner aktuellen Schwangerschaft bin ich schon sehr früh zu Hause geblieben. Mit einem einjährigen Kleinkind war alles viel schwieriger als in der kinderleichten ersten Schwangerschaft. Damals arbeitete ich noch bis zum 8. Monat und hatte keine Mühe, an die Arbeit zu gehen. Einen ausführlichen Beitrag dazu habe ich bereits letzten Monat veröffentlicht.

Als dann die winterliche Krankheitswelle vorüber ging und Valentino wieder regelmäßig in den Kindergarten ging, hatte ich viel Freizeit. Zunächst nutzte ich die, um aufzuräumen, zu kochen und sonstige Dinge im Haushalt zu erledigen. Der Gedanke, einen Mamablog zu veröffentlichen, breitete sich aber schon seit längerem in mir aus. Nicht zuletzt war es Silvio, mein Mann, der diesen Gedanken verstärkte und mich ermutigte.

Also fing ich an, mich darüber zu informieren, wie es überhaupt funktioniert, Mamablogger zu werden. Da ich alles von Anfang an richtig machen wollte, habe ich lange Recherchen geführt und im April gab es dann endlich “Bambini Belli – Der Mamablog aus Italien”. Den Namen habe ich übrigens auch Silvio zu verdanken. Ich wollte den Blog erst Bambino Mio nennen, also “mein Kind”, dazu gab es aber keine Domains mehr. Also ist es Bambini Belli “schöne Kinder” geworden. Es sollte etwas sein, dass auf unsere halb-italienische Familie und unseren Wohnort Mailand hinweist.

Außerdem arbeite ich in einem Online Business. Zwar für Mode, aber immerhin komme ich aus dem digitalen Marketing-Bereich. Daher wollte ich auch gerne meine Kenntnisse anwenden.

2. Seit wann gibt’s deinen Blog?

Meinen Blog gibt es seit letztem Monat, also April 2018.

3. Welche anderen Blogger liest du gern?

Ich lese gerne Blogs, die auch wie meiner noch recht neu sind, da ich mich in ihnen wiederfinde und mit ihnen vergleichen kann. Aber auch alteingesessene Mamablogs, die es schon seit Jahren gibt, gefallen mir sehr gut. Zu meiner Liste gehören:

Puh, die Liste ist jetzt doch lang geworden. Ich freue mich aber immer wieder, wenn ich neue Mamablogger entdecke. Außerdem stöbere ich gerne in Blogzines wie Little Years oder Mummy Mag. Nicht zuletzt bin ich jetzt neue Leserin von MamaStehtKopf.

4. Über welche Themen würdest du niemals schreiben?

Tabu-Themen gibt es im Prinzip nicht. Ich versuche generell, nicht zu sehr in die Privatsphäre zu gehen. Man findet auch auf meinem Blog nur Fotos, auf denen das Gesicht meiner Kinder nicht direkt zu erkennen ist. Allerdings ist ein Mamablog an sich schon sehr persönlich, sodass es schwer ist, die Grenze zu ziehen. Ich kann nur sagen, dass ich nichts veröffentlichen würde, von dem ich kein gutes Gefühl habe. Das könnte sowohl ein bestimmtes Thema sein wie auch ein gewisser Textabschnitt.

5. Mein bislang tollstes Blogger Erlebnis

Als die Seite endlich eingerichtet war und sich mit Inhalt füllte sah ich, dass das Projekt Gestalt annimmt. Die ersten Likes und Followers daraufhin waren für mich echt toll.

6. Wer mit dem Bloggen anfängt sollte

Wer mit dem Bloggen anfängt, sollte sich im Klaren sein, dass viiieeel Arbeit dahinter steckt. Besonders in der Anfangsphase hat man alle Hände voll zu tun, die Seite richtig anzupassen, sie DSGVO gerecht zu bekommen (ich treffe hier wahrscheinlich bei vielen einen wunden Punkt… ;)), Social Media Accounts einzurichten und dann das alles richtig zu verwalten und auf dem Laufenden zu halten.

Nichts desto trotz sollte man dran bleiben und sich wie ich über jeden kleinen Erfolg freuen. Der Anfang ist sicher hart, aber ich bin sicher, dass es mit der Zeit einfacher wird. Ich kann auch versichern, dass die ganze Arbeit Spaß macht. Man tut es ja für sein eigenes kleines Projekt.

7. Das würde ich gerne noch alles tun

Ich würde meinem Sohn gerne einen Sandkasten in den Garten bauen. Er liebt es, mit Sand und Steinen zu spielen und kann sich stundenlang damit beschäftigen. Da wir nicht gerade eine DIY-Familie sind, muss ich mir da fremde Hilfe ranholen. Mal schauen, wann ich die Zeit dazu finde…

Bezüglich des Blogs würde ich im nächsten Jahr gerne die Blogfamilia in Berlin besuchen. Ich bin gespannt, andere Mamablogger kennen zu lernen.

8. Meine Kinder sind für mich

Meine Kinder sind für mich alles auf der Welt. Ich hätte niemals gedacht, dass man so viel Liebe empfinden kann. Durch sie kann ich jetzt auch verstehen, wie lieb meine Mutter mich hatte. 🙂

9. Wenn ich nicht blogge, dann bin ich

Momentan bin ich ab 16 Uhr Mama eines 1,5-Jährigen, ab 20.30 Uhr Ehefrau eines italienischen Plastischen Chirurgs und dazwischen schwangere Hausfrau und Freundin. Ansonsten blogge ich.

Wenn ich nicht gerade in Mutterschutz oder Elternzeit bin, arbeite ich im Marketing-Bereich eines internationalen Mode-Online-Unternehmens in Mailand.

10. Am liebsten schreibe ich

Am liebsten schreibe ich Anleitungen oder Listen mit Tipps und Ratschlägen zu etwas, das ich selbst erlebt habe. Zum Beispiel Reisetipps mit Kindern in Italien oder Wie Kinder Obst und Gemüse essen. Diese Form von Artikeln gefällt mir sehr gut, da ich geordnet aufschreiben kann, was meine Erfahrungen zu einem bestimmten Thema sind. Somit habe ich das Gefühl, dem Leser Hilfe zu einem Problem anzubieten.

11. Meine besten Ideen bekomme ich

Meine besten Ideen bekomme ich, wenn ich mit meinem Sohn zusammen bin. Er inspiriert mich immer wieder zu neuen Themen. Das ist bei einem Mamablog ja auch logisch. Ich schreibe über unseren Alltag und all das was uns beschäftigt. So ist mir zum Beispiel die Idee für den Beitrag zum trocken werden gekommen, als der Kleine mal wieder genau gesagt hat, als er in die Hose gemacht hat und sofort gewickelt werden wollte. Zum hundertsten Mal dachte ich mir, ich muss mich endlich schlau machen, wie man die Windel-weg-Sache am besten angeht und da bot es sich an, alle gesammelten Informationen in einen Beitrag zu verfassen.

Mamablogger

Mamablogger: eine tolle Aufgabe

Ich muss sagen, das Bloggen macht mir wirklich Spaß. In den ersten Lebenswochen des Blogs Bambini Belli habe ich bereits viel gelernt. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, mit anderen Menschen, Müttern und Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Also vielen lieben Dank an Alex von MamaStehtKopf! Vielleicht werden ja in Zukunft noch weitere Aktionen dieser Art ins Leben gerufen. Ich bin auf jeden Fall dabei! 🙂

Kommentare (2)

  • Alexandra Lotz

    Schön dass Du mitgemacht hast! Vielen lieben Dank! Ich bin noch immer ganz überwältigt wie viel Anklang meine Idee gebracht hat! Wäre wirklich schön wenn Du nächstes Jahr die Reise nach Berlin antrittst! Alles Gute für die nächsten Schwangerschaftswochen! LG Alex 🙂

    Antworten

    • Bambini Belli

      Hallo Alex, die Idee war wirklich sehr schön. Hat mich gefreut, am Freundschaftsbuch teilgenommen zu haben. Vielleicht sehen wir uns also im nächsten Jahr in Berlin. Liebe Grüße.

      Antworten

Füge einen Kommentar hinzu.